4 gründe, warum du deine tochter nicht zur prinzessin erziehen sollst

Mädchen lieben Mode, Schmuck und Schminke. Ich war eines dieser Mädchen und bin es noch heute.

Genauso gerne habe ich Lego gespielt, bin auf Bäume geklettert, hab mit Jungs gerauft.

Auch das Mädchen steckt noch immer in mir. (Nur sieht das Raufen mit den Jungs heute etwas anders aus. ;))

Mach aus deiner Tochter keine Vollzeit-Prinzessin!

Hier sind die Gründe:

1.  prinzessinnen ohne prinz sind minderwertig

Prinzessinnen warten ihr ganzes Leben lang auf den Prinzen. Sie lernen nicht, Verantwortung für sich zu übernehmen und können es auch später nicht. Im besten Fall wohnt deine Tochter also noch mit 40 in ihrem Turm, sprich Kinderzimmer, und verzehrt sich nach ihrem Prinzen. Im schlimmsten Fall hat sie einen Junkie oder ein gewalttätiges Arschloch zum Freund. Bloß, damit sie jemanden hat und weil sie alleine nichts geregelt bekommt.

2. prinzessinnen sind schön, nett und farblos

Es ist die Lebensaufgabe von Prinzessinnen, besonders hübsch und angepasst zu sein. Mir sind bisweilen die verteufelten Stiefmütter und Stiefschwestern viel sympathischer – wenigstens haben die Ecken und Kanten! Lobe deine Tochter also nicht dafür, dass sie schön ist. Und schon gar nicht dafür, dass sie lieb ist. Schönheit vergeht irgendwann. Wenn sie immer lieb und nett ist, ist sie nicht nur langweilig, sondern wird auch viel zu oft ausgenutzt und verletzt.

3. prinzessinnen haben keine freunde

Da Prinzessinnen ihre Zeit damit verbringen, auf den Prinzen zu warten, sind Freundschaften, vor allem mit anderen Mädchen, nebensächlich. Okay, okay. Schneewittchen und Aschenputtel hatten  ja Freunde! Ob ein junges Mädchen mit Zwergen über die erste Regelblutung oder mit Tauben über Sex und Jungs reden möchte, sei jetzt aber mal dahingestellt.

4. prinzessinnen sind hilflos

Prinzessinnen sind es gewohnt, immer beschützt zu werden. Was aber, wenn sie in Situationen kommen, wo weder Ritter noch Prinz zur Seite stehen? Mädchen müssen lernen, auf sich selbst aufzupassen. Wenn du also willst, dass deine Tochter einem potenziellen Vergewaltiger kräftig in die Eier tritt, statt sich wehrlos zu ergeben, fördere auch die kleine Kriegerin in ihr.

 

Du hast Lust auf noch mehr pipapolitik? Alle Beiträge findest du hier!

 

 

 

foto: pixabay/blickpixel
mutig genug, um zu teilen?
Share on FacebookTweet about this on Twitter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Close